mit den Motorrädern auf den Spuren des Jakobsweges durch die Pyrenäen, entlang der spanischen Küste zum Nationalpark "Picos de Europa" und wieder zurück
im August 2010
Bereits einige Male sind wir in den Pyrenäen gewesen. Auch dieses mal stellten wir fest, dass der Gebirgszug zwischen Atlantik und Mittelmeer noch längst kein selbstverständ-liches Feriengebiet ist. Die Natur ist noch intakt und auch die Dörfer sind weitgehend ursprünglich. Eine Reise in die Pyrenäen ist ein Erlebnis für die Sinne: Man streift durch die Wälder, genießt den Duft der ausgedehnten Blumenwiesen, lauscht dem Rauschen eines Baches oder genießt die Stille ganz oben auf der Bergspitze. Zudem ist es ein Kurvenparadies.
Reiseroute:
Wir starteten unsere Tour von Biker´s Paradise in Prades (F) Richtung Westen. Von dort ging es hinauf in die Bergwelt von Andorra, mit den Pilgern entlang des Jakobsweges, auf den Spuren der Tour de France in und durch die Hochpyrenäen meistens unter spanischer Flagge. Nach einem Stoppover in Lourdes (F) setzten wir den Pässe-Marathon durch die Westpyrenäen fort. Von dort fuhren wir die vielleicht schönste Strecke Spaniens über den „Puerto de las Estacas de Trueba“ in farngrüner Umgebung Richtung Atlantischer Ozean. Nach einem Kurzbesuch der Kantabrischen Küste erkundeten wir den Nationalpark „Picos de Europa“. Von Asturien ging es zurück durch den nördlichen und hauptsächlich französischen Teil der Pyrenäen nach Prades. Dort endete unsere Rundreise.
Landkarte mit eingezeichneter Route: (rot)
Eckdaten der Tour:
Dauer:
15 Tage
Streckenlänge:
ca. 2.900 km (ab und bis Prades/Frankreich)
Streckenprofil:
hauptsächlich guter Asphalt. Kleine Sträßchen mit recht ordentlichem Asphalt, aber geschotterte Passagen sind ebenfalls vorhanden. 'Die Streckenführung ist teilweise extem kurvig mit überraschenden Kombinationen
Unterkunft:
vom Campingplatz bis zum gehobenen Hotel ist alles vorhanden
Wetter:
Je nach Region und Höhe sehr untgerschiedlich. In Hochgebirgslagen kann es auch im August recht frisch sein, vor allem bei Niederschlag. Die Bergkette zwischen Frankreich und Spanien bildet die Wetter-scheide. Während es auf der französischen Seite regent, kann die Überquerung eines Passes nach Spanien strahlenden Sonnenschein bedeuten. Wir hatten Glück - bis auf einen Regentag hatten wir prima Wetter, jeden Tag Sonne pur bei großartigen Aussichten
Highlight:
Riesieger Fahrspass auf kurvigen und abwechslungsreichen Streckenführungen. Der Puerto de las Estacas de Trueba gehört aus unserer Sicht zu den schönsten Pässen Spaniens. Er befindet sich in Kantabrien in einer Region, die optisch nicht ahnen lässt, dass man sich in Spanien befindet. Ein absolutes Highlight für Naturliebhaber - idyllische Sträßchen in großartiger Landschaft. Das etwas andere (grüne) Spanien. Die Picos de Europa sind ein interessantes Karstmassiv, mit besonders ausgeprägten und tyspischen Formen, die sich auch prima auf zwei Rädern erkunden lassen.